Informationen

kurz und knapp 



Aktuelles beim Bund der Energieverbraucher

Beim Bund der Energieverbraucher finden Sie immer vielfache Informationen über neueste Entwicklungen auf dem Energiemarkt, z.B. Neues zum Thema Gas oder wie Sie den richtigen Gas- bzw. Stromanbieter finden.
Gesunkene Erdgaspreise kommen nicht beim Verbraucher an!
Nicht mal jeder zehnte Gaskunde hat gewechselt. Fast jeder vierte noch in teurer Grundversorgung.


Energiewende weiterhin Top-Thema

(05.05.2016) Für über 90 Prozent der Deutschen ist die Energiewende wichtig oder sehr wichtig. Das ist das Ergebnis der Meinungsforschungsstudie BDEW-Energiemonitor 2016 der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Insgesamt empfinden 93 Prozent der Befragten die Energiewende als wichtig oder sehr wichtig. Das sind 3 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Gleichzeitig rechnen weiterhin 69 Prozent der Befragten mit steigenden Strompreisen durch die Energiewende. Mehr ... und Statistiken


Stromverbrauch vergleichen, Potenzial erkennen

(26.04.2016) Stromverbrauch vergleichen leicht gemacht: Mit dem Stromspiegel für Deutschland finden Sie schnell heraus, ob Sie mehr oder weniger Strom verbrauchen als ähnliche Haushalte. Wer das weiß, kann effektiv Strom sparen und verursacht weniger klimaschädliche CO2-Emissionen. Mehr ...


Erdgas-Importpreise sinken um 31,2 %

(23.04.2016) Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Februar 2016 mit 340.088 Terajoule um 4,3 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (326.126 Terajoule). Im Berichtszeitraum Januar bis Februar 2016 lagen die Erdgasimporte mit 707.336 Terajoule um 9,2 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Januar bis Februar 2015 (647.593 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Februar 2016 mit 4.133,62 Euro (dieses entspricht ca. 1,49 Cent pro Kilowattstunde) um 3,4 % unter dem Preis im Januar 2016 (4.279,97 Euro).
Gegenüber Februar 2015 (6.011,23 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 31,2 % gesunken.
Leider kommt der Vorteil größtenteils nicht direkt beim Verbraucher an. Nur wer derzeit jährlich seinen Versorger wechselt, kann über die zur Unsitte gewordenen Wechselprämien und Sofortrabatte seine Jahresrechnung kürzen. Da immer noch nur ein kleiner Teil aller Verbraucher wechselwillig ist, profitieren so besonders die Versorger.



Abschied von der Kohleverstromung bis 2040

(12.04.2016) Nach dem historischen Klimaschutzabkommen von Paris steht Deutschland wie alle anderen Länder in der Pflicht, sein Energiesystem von Treibhausgasen zu befreien („Dekarbonisierung“). Agora Energiewende hat deshalb einen konsensorientierten Vorschlag für einen geordneten Rückzug aus der klimaschädlichen Verstromung von Braun- und Steinkohle bis zum Jahr 2040 ausgearbeitet. „Wir schlagen der Bundesregierung vor, zeitnah einen ,Runden Tisch Nationaler Kohlekonsens‘ einzuberufen“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Hierbei geht es um einen vertrauensvollen Dialogprozess unter allen Beteiligten, in dem ausgewogene und faire Kernelemente des Abschieds von der Kohleverstromung ausgehandelt werden. Der Vorschlag von Agora Energiewende benennt dazu elf wesentliche Eckpunkte. Mehr ...


agora-energiewende.de

Europa: Zuwachs bei erneuerbaren Energien

(10.04.2016) Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa schreitet voran: Bereits knapp ein Drittel ihres Stromverbrauchs konnten die europäischen Staaten 2015 aus Wind-, Wasser-, Sonnenenergie und Co. decken. Seit 2010 bedeutet dies einen Anstieg von 679 Terawattstunden (TWh) auf 923 TWh in 2015. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Auswertung des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Energiewende, dass die Stromproduktion aus Braun- und Steinkohle seit 2010 mit rund 330 TWh bzw. 500 TWh nahezu konstant bleibt. Die Produktion der Gaskraftwerke sinkt dafür deutlich von 768 TWh in 2010 auf 485 TWh in 2015. Dies spiegelt sich in den Treibhausgasemissionen der Stromproduktion wieder: Rund drei Viertel der Emissionen entstehen bei der Kohleverstromung. Mehr ...


Der Bundesgerichtshof urteilt zum Gaspreisprotest

(09.04.2016) Das BGH-Urteil vom 6. April 2016 - VIII ZR 71/10 ist inzwischen veröffentlicht worden. Mehr ...


Die große Stromlüge

(04.04.2016) Frost und Kälte fordern auch in Europa noch immer Todesopfer. In den letzten Jahren wurde eine längst überwunden geglaubte Gefahr wieder aktuell: Vielen Menschen fehlt das Geld, um ihre Wohnungen angemessen zu beheizen. "Günstigere und umweltfreundlichere Energie" hatten die EU-Mitgliedstaaten einst versprochen. Warum sind die Stromrechnungen noch immer so hoch? Eine Dokumentation bei arte.


Halbzeit Energiewende

(22.03.2016) Hier der Jahresbericht 2015 des Öko-Instituts


Maßnahmen zur Beschränkung des Energieverbrauchs

(21.03.2016) Der Stromsparwettbewerb vom Bund der Energieverbraucher hat es deutlich gezeigt: Durch bewussten Umgang mit Energie lässt sich beispielsweise der Stromverbrauch im Haushalt von 4.000 auf unter 1.000 Kilowattstunden (kWh) reduzieren. Die betroffenen Haushalte berichten nicht über Verzicht, sondern über Spaß am Sparen sowie Engagement im Umgang mit Energie und dem Leben. Eine systematische wissenschaftliche Analyse dieses Phänomens liegt nun vor. Die freiwillige Beschränkung des Verbrauchs auf ein notwendiges Maß wird als Genügsamkeit oder Suffizienz bezeichnet. Mehr ...


Leicht erhöhter Energieverbrauch in 2015

(21.03.2016) Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2015 eine Höhe von 13.306 Petajoule (PJ) oder 454,0 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t. SKE) und lag damit um gut ein Prozent über dem Vorjahr. Der Zuwachs geht im Wesentlichen auf die gegenüber dem sehr milden Vorjahr etwas kühlere Witterung und den damit verbundenen höheren Heizenergiebedarf zurück, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) anlässlich der Vorlage ihres aktuellen Berichts zur Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland. Auch die positive Konjunkturentwicklung sowie der Bevölkerungszuwachs führten nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen zu einem Anstieg des Energieverbrauchs, der allerdings durch Zugewinne bei der Energieeffizienz nahezu ausgeglichen wurde. Mehr ...


Der Bundesgerichtshof läuft Amok

(17.03.2016) Der Bundesgerichtshof hat mit einer neuen Rechtsauslegung die Rechtslage für den Preisprotest im Bereich der Grundversorgung von Strom und Gas grundlegend geändert. Welche neuen Verhaltensregeln sich daraus für Energieverbraucher ergeben, erläutert die Rechtsanwältin vom Bund der Energieverbraucher, Leonora Holling. Mehr ...


Windgas macht Energiewende sicher und günstig

(25.02.2016) „Wir müssen so schnell wie möglich die Weichen für einen planvollen Ausbau von Windgas-Elektrolyseuren stellen, um die Energiewende und die CO2-Ziele für Deutschland auch wirklich zu schaffen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation beim Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy. Nach Berechnungen der Hamburger Energie-Genossenschaft auf Basis der neuen Studie sollten ab dem Jahr 2020 jährlich 100 Megawatt (MW) installiert werden. Das Ausbautempo müsse ab 2025 auf 500 MW und ab 2030 auf 1000 MW jährlich ansteigen, um 2040 die nötigen 14 Gigawatt bereitstellen zu können. „Die Technologie ist reif für den Einstieg in die Serienfertigung, mit der die Anlagenpreise zügig fallen“, sagt Keiffenheim. Mehr ...


Protestmail an Merkel und Gabriel

(29.01.2016) Mit einer Protestmail an die Bundeskanzlerin und an den Wirtschaftsminister können die Verbraucher ihre Unzufriedenheit zu Protokoll geben und sichtbar machen. Die Protestaktion wird von folgenden Organisationen und Einzelpersonen getragen: Bund der Energieverbraucher e.V., Unternehmensgrün, Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, Windfang FrauenenergieGemeinschaft Oldenburg, Ursula und Michael Sladek, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker und weiteren Vertretern bürgerschaftlichen Engagements. Im Internet kann sich jedermann der Protestaktion anschließen. Mehr ... Mehr ...


Klimaschutzplan umsetzen

(28.01.2016) Die Umsetzung des Klimaschutzplans NRW beginnt jetzt mit konkreten Maßnahmen. Eine neue Plattform soll der Vernetzung und dem Wissensaustausch dienen.
Nachdem der nordrhein-westfälische Landtag den Klimaschutzplan NRW noch im Jahr 2015 beschlossen hat, ist jetzt der Startschuss für ein neues Internet-Portal gefallen. Mehr ...


Aktuelle Strompreisanalyse des BDEW

(23.01.2016) Der Strompreis ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt stabil geblieben: Eine Stromrechnung mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden beläuft sich aktuell auf knapp 84 Euro im Monat. Davon entfallen mehr als die Hälfte und damit rund 45 Euro auf staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Diese machen insgesamt 54 Prozent am Strompreis für Haushalte aus (2015: 52 Prozent). Das zeigt die aktuelle Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Mehr ...


Zu den Grafiken

Windstrom ist billiger als Atomkraft

(22.01.2016) Der britische Strombedarf lässt sich erheblich kostengünstiger durch Windenergie in Kombination mit der ökologischen Speichertechnik Windgas decken, als dies mit dem geplanten Atomkraftwerk Hinkley Point C der Fall wäre. Das zeigt eine vom deutschen Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy in Auftrag gegebene Kurzstudie des Analyseinstituts Energy Brainpool. Mehr ...


Differenzierte Preissenkungen für Erdgas

(21.01.2016) Die Importpreise für Erdgas sanken um 22 %. Die Verbraucher spüren davon wenig, nur um 2,6 % wurden die Endverbraucherpreise gesenkt. Mehr ...


Elf Eckpunkte für einen Kohlekonsens

(12.01.2016) Seit dem historischen Klimaabkommen von Paris ist klar: Die Energieversorgung wird von nun an weltweit unter dem Paradigma der Dekarbonisierung diskutiert. Deutschland als traditionelles Kohleland und als Land der Energiewende kann dieser Debatte nicht länger ausweichen. Die fur 2030, 2040 und 2050 mehrfach beschlossenen Klimaziele bedeuten letztlich den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Im Folgenden unterbreitet Agora Energiewende ein Konzept mit Eckpunkten für einen solchen Kohlekonsens – als Beitrag zu der unausweichlichen Debatte, wie die Dekarbonisierung als Gemeinschaftsaufgabe gelingen kann. Mehr ...


agora-energiewende.de

Fürstliche Renditen bei fragwürdigen Netzentgelten

(12.01.2016) Die Regulierung der Entgelte vergleicht die Kosten für den Netzbetrieb zwischen Unternehmen und kürzt die Netzentgelte für Unternehmen mit vergleichsweise hohen Kosten, zumindest in der Theorie. Bei Unternehmen, in denen Netzbetrieb und Energieverkauf im selben Unternehmen stattfinden, lassen sich die Aufwendungen für den Netzbetrieb aus den Bilanzen nicht ablesen, weil sie dort mit den Kosten des Energieeinkaufs und Vertriebs gemeinsam auftauchen. Deshalb hat der Gesetzgeber festgelegt, dass bei vertikal verbundenen Energieversorgern für den Netzbetrieb und den Vertrieb getrennte Teilbilanzen zu erstellen und zu veröffentlichen sind (EnWG § 6b).
Soweit die Theorie. In der Praxis hingegen wird diese gesetzliche Regelung schlichtweg ignoriert. Es werden Tätigkeitsabschlüsse aufgestellt, die einzeln für sich genommen den Regeln ordnungsgemäßer Buchführung nicht entsprechen. Mehr ... Siehe auch die ZDF-Sendung.


Megatrends der globalen Energiewende

(11.01.2016) Der Öko-Energieanbieter LichtBlick und die Naturschutzorganisation WWF Deutschland wollen gemeinsam die Energiewende in Deutschland beschleunigen. Zusammnen verfolgen sie das Ziel, Menschen für Veränderung zu begeistern und die enormen Chancen einer erneuerbaren Energiezukunft sichtbar zu machen. In einer Studie werden fünf Megatrends behandelt:
- Das Ende der fossilen Ära ist eingeläutet
- Die Energiezukunft hat schon begonnen
- Die Energiezukunft ist erneuerbar
- Die Energiezukunft ist dezentral
- Die Energiezukunft ist digital
Zitat: "Deutschland verfolgt die Ziele der Energiewende längst nicht mehr allein. Vielmehr ist unser Land Teil einer globalen Bewegung, die im Begriff ist, das fossil-nukleare Zeitalter zu überwinden und ein risikoärmeres erneuerbares Energiesystem zu errichten. Viele andere EU-Staaten und Länder wie zum Beispiel die USA und China haben sich ein Beispiel an der „German Energiewende“ genommen."


Gaspreise 2014 und 2015

(03.01.2016) Schon 2014 wurden die Einsparungen beim Gaseinkauf nicht an die Verbraucher weitergegeben. Bei unveränderter Marge hätte der durchschnittliche Tarif 2014 auf 6,07 ct/kWh sinken müssen. Tatsächlich blieb er 2014 fast unverändert bei 6,52 ct/kWh. Im laufenden Jahr 2015 setzte sich der unerfreuliche Trend fort. Das abermalige Absacken der Gasimportpreise hätte zu einem Verbraucherpreis von 5,72 ct/kWh führen müssen. Tatsächlich gaben die Preise nur geringfügig auf 6,38 ct/kWh nach. Daraus ergibt sich für 2015 eine zusätzliche Belastung der Verbraucher von 0,66 ct/kWh, also 10% des Preises. Mehr ...


Zu den Informationen aus 2015
Zu den Informationen aus 2014
Zu den Informationen aus 2013
Zu den Informationen aus 2012
Zu den Informationen aus 2011